Mehrere Bausparkassen kündigen aktuell Bausparverträge wegen einer angeblichen Störung der Geschäftsgrundlage, längerer Zuteilungsreife oder wegen Vollbesparung.

Eigentlicher Grund der Kündigung ist jedoch, dass die Bausparkassen Verträge mit hoher Verzinsung loswerden wollen. In den meisten Fällen sind diese Kündigungen unberechtigt.

Das gilt nach unseren Erfahrungen für sämtliche Bausparkassen. Wir vertreten seit Beginn der Kündigungswelle 2014 Bausparer gegen Bausparkassen zur Abwehr unberechtigter Kündigungen.





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Mit der Übersendung der Unterlagen entstehen Ihnen noch keine Kosten. Nach Durchsicht der Unterlagen melden wir uns kurzfristig bei Ihnen bezüglich des möglichen weiteren Vorgehens. Bei Fragen rufen Sie uns einfach an.

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So begründen Bausparkassen ihre Kündigung

Kündigung nach 10 Jahren Zuteilungsreife / § 489 Abs. 2 Nr. 1 BGB

Zehn Jahre nach Zuteilungsreife darf ein Bausparvertrag grundsätzlich gekündigt werden (vgl. BGH, Urt. v. 21.02.2017, Aktz.: XI ZR 185/16). Dies kann jedoch im Einzelfall anders sein. Zum Beispiel dann, wenn ein vorübergehender Verzicht auf das Bauspardarlehen zur Erlangung eines Zinsbonus den Beginn der 10-Jahresfrist verschiebt. Hier sollte jeweils eine Prüfung des Einzelfalls erfolgen.

Kündigungen wegen Vollbesparung § 488 Abs. 3 BGB

Kündigungen wegen Störung der Geschäftsgrundlage §§ 313, 314 BGB

Kündigung wegen angeblich rückständiger Sparraten

Auszug bisher von der Kanzlei ARES Rechtsanwälte erstrittener Urteile zu Gunsten von Bausparern

Amtsgericht Koblenz Urteil vom 29.11.2017 – Az.: 151 C 791/17 – Bausparkasse muss Zinsbonus auch bei Kündigung zahlen (Debeka Bausparkasse)

Landgericht Aachen Urteil vom 18.07.2017 – Az. 10 O 158/17 – Kündigung nach §§ 313, 314 BGB wegen Störung der Geschäftsgrundlage unwirksam (Aachener Bausparkasse)

Amtsgericht Schwäbisch Hall, Versäumnisurteil vom 27.09.2016, Az. 5 C 329/16 – Unwirksamkeit der Kündigung nach § 489 Abs. 1 Nr. 2 BGB (Bausparkasse Schwäbisch Hall)

Landgericht Stuttgart, Urteil vom 16.09.2016, Az. 12 O 122/16 – Unwirksamkeit der Kündigung nach § 489 Abs. 1 Nr. 2 BGB (Wüstenrot Bausparkasse)

Amtsgericht Karlsruhe, Urteil vom 24.08.2016, Az.: 9 C 1330/16 – Unwirksamkeit der Kündigung nach § 489 Abs. 1 Nr. 2 BGB (Badenia Bausparkasse)

Landgericht Heilbronn, Versäumnisurteil vom 04.07.2016, Az. 6 O 178/16 – Unwirksamkeit der Kündigung nach § 489 Abs. 1 Nr. 2 BGB (Bausparkasse Schwäbisch Hall)

Landgericht Stuttgart Az. 4 S 30/16: Vorteilhafter Vergleich nach Urteil des Amtsgerichts Ludwigsburg Urteil vom 18.12.2015 Az. 10 C 2572/15 – Sparvertrag System LW nicht nach § 489 Abs. 1 Nr. 2 BGB kündbar (Wüstenrot Bausparkasse)

Amtsgericht Ludwigsburg, Urteil vom 07.08.2015 (Az. 10 C 1154/15) – Unwirksamkeit der Kündigung nach § 489 Abs. 1 Nr. 2 BGB (Wüstenrot Bausparkasse)

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