Das historisch niedrige Zinsniveau mit Zinsen von teilweise unter 2% p.a., beispielsweise für Immobilienfinanzierungen, lässt bei Kreditnehmern immer häufiger die Frage nach einer möglichen Umschuldung zu besseren Konditionen aufkommen. Im Vergleich zu den bestehenden Konditionen sind mit den aktuellen Zinsen erhebliche Einsparungen möglich. Ebenso stellt sich bei Kreditnehmern häufiger die Frage, ob es möglich ist, Kredite ohne Vorfälligkeitsentschädigung zu tilgen oder eine bereits bezahlte Vorfälligkeitsentschädigung zurückzuerhalten.

Noch heute kann bei vielen Verbraucherkreditverträgen, die nach dem 10.06.2010 geschlossen worden sind, durch den Widerruf die Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung vermieden werden oder eine bereits bezahlte Vorfälligkeitsentschädigung zurückgefordert werden:

Denn in der Vergangenheit haben sich die Banken bei der Gestaltung von Widerrufsbelehrungen in sehr vielen Fällen nicht an die gesetzlichen Vorgaben gehalten. Auch die gesetzliche Pflicht zur Erteilung von Pflichtangaben zur Information von Verbrauchern haben Banken vielfach nicht erfüllt.

Mögliche Folge solcher fehlerhaften Widerrufsbelehrungen und/oder fehlender Pflichtangaben ist es, dass ein Widerrufsrecht für das Darlehen noch heute besteht.

Infolge eines solchen Widerrufs entfällt für den Kreditnehmer die Verpflichtung zum Ausgleich einer Vorfälligkeitsentschädigung. Zudem stehen dem Kreditnehmer, der seinen Kreditvertrag widerruft, Ansprüche auf Verzinsung bereits gezahlter Raten zu. Mit dem Widerruf kann der Kredit also günstiger umgeschuldet werden oder vorzeitig vollständig abgelöst werden.

Wer einen Immobiliardarlehensvertrag vor dem 10.06.2010 geschlossen hat und bereits den Widerruf bis zum 21.06.2016 erklärt hat, sollte ebenfalls die Durchsetzung seiner Ansprüche prüfen lassen.





Rufen Sie uns unverbindlich an oder geben Sie Ihre Kontaktdaten ein.
Wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen.
069 / 77 03 94 69-0



Wann ist die mir erteilte Widerrufsbelehrung falsch?

Die Widerrufsbelehrung kann aus einer Vielzahl von Gründen fehlerhaft sein. Unrichtige oder unklare Formulierungen führen zur Fehlerhaftigkeit der Widerrufsbelehrung. Fehlende oder fehlerhafte Pflichtangaben führen ebenfalls dazu, dass die Widerrufsfrist nicht zu laufen beginnt. Die Anzahl möglicher Fehler ist sehr umfassend, so dass eine Einzelfallprüfung unerlässlich ist.

Nach Angaben von Verbraucherzentralen sind ungefähr bis zu 80% geprüfter Widerrufsbelehrungen von einzelnen Kreditinstituten fehlerhaft und damit grundsätzlich noch heute widerrufbar. Die Erfahrungen der ARES Rechtsanwälte bestätigen die hohe Anzahl fehlerhafter Widerrufsbelehrungen.

Wann sollte ich einen Widerruf erklären?

Kann ich meinen Darlehensvertrag selbst widerrufen oder benötige ich einen Anwalt?

Muss ich nach Widerruf Vorfälligkeitsentschädigung zahlen?

Welche Ansprüche habe ich gegen die Bank nach erklärtem Widerruf?

Ich habe meinen Darlehensvertrag widerrufen, aber die Bank erkennt den Widerruf nicht an. Was kann ich tun?

Kann ich auch Zinsanpassungen, Laufzeitverlängerungen, Forward-Darlehen, Prolongationen usw. widerrufen?

Kann ich auch nach vollständiger Rückzahlung des Darlehens noch widerrufen?

Lassen Sie auch Ihren Darlehensvertrag überprüfen

Gerne beraten wir Sie hinsichtlich Ihrer Möglichkeiten zur Umschuldung bzw. zur Vermeidung von Vorfälligkeitsentschädigungen durch einen Kreditwiderruf.

Im Rahmen einer Erstberatung erhalten Sie von uns eine Einschätzung, ob Ihre Widerrufsbelehrung fehlerhaft ist und wie sich die Rechtsfolgen des Widerrufs gegen die Bank durchsetzen lassen.

Haben Sie noch Fragen?

Die Kanzlei ARES Rechtsanwälte mit Sitz am Finanzplatz Frankfurt am Main ist auf das Bankrecht und Kapitalanlagerecht spezialisiert.

Nehmen Sie unverbindlich Kontakt zu uns auf:
Tel: 069 / 77 03 94 69-0, Fax: 069 / 77 03 94 69-9
Mail: