Fälle

Vermögensverwaltung

Im Rahmen einer Vermögensverwaltung stellt der Anleger dem Vermögensverwalter aufgrund eines meist schriftlichen Vertrages sein Kapital zur Verfügung, damit dieser das Kapital entsprechend den vereinbarten Anlagerichtlinien verwaltet und überwacht. Nach Abschluss des Vertrages verwaltet der Vermögensverwalter das Vermögen eigenständig und trifft ohne gesonderte Weisung des Kunden An- und Verkaufsentscheidungen.

Wesentliche Pflichten des Vermögensverwalters

Dem Vermögensverwalter obliegt es, das Vermögen nach eigenem Ermessen aktiv allein im Interesse des Kunden zu verwalten und grundsätzlich mit dem Ziel, Erträge zu erzielen. Er hat die dabei die Entwicklung des Vermögens zu überwachen. Der Vermögensverwalter, zumeist eine Bank, ist dabei in der Regel verpflichtet, das Vermögen in verschiedene Anlagen anzulegen (Diversifikation des Vermögens). Zudem unterliegt der Verwalter einem grundsätzlichen Spekulationsverbot, d.h. sehr risikoreiche Anlagen sind zu meiden. Darüber hinaus ist der Vermögensverwalter gehalten, die vereinbarten Anlagerichtlinien einzuhalten.

Rechtliche Aspekte im Schadensfall

Entstehen durch die Vermögensverwaltung Verluste, stellt sich die Frage, ob der Vermögensverwalter für diese Verluste einstehen muss. Ein Grund hierfür kann sein, dass im Vorfeld der Vermögensverwaltung nur unzureichend über die Risiken der konkreten Vermögensverwaltung aufgeklärt worden ist und gerade nicht den Vorstellungen des Anlegers entsprochen haben. Außerdem kommt ein Verstoß des Vermögensverwalters gegen etablierte Grundsätze der Vermögensverwaltung bzw. gegen die vereinbarten Anlagerichtlinien laut Vermögensverwaltungsvertrag in Frage. Dies bedarf regelmäßig einer Einzelfallprüfung.

Mandatierung

Für eine erste rechtliche Einschätzung Ihres Falles nehmen Sie zu uns zunächst völlig unverbindlich telefonisch unter 069 / 77 03 94 69-0 oder per Kontakt auf.

Für weitere Informationen klicken Sie hier