Das Kraftfahrtbundesamt hat nunmehr auch bei Mercedes Benz illegale Abschalteinrichtungen festgestellt und Rückrufe angeordnet.

Es handelt es sich laut Daimler AG im Wesentlichen um folgende betroffene Modelle:

  • Vito 1,6l Diesel (Motor OM 622)
  • Vito und Vito Tourer 2,1l Diesel (Motor OM 651)
  • C-Klasse 1,6l Diesel (Motor OM 626)
  • ML 250 BlueTec 2,1l Diesel (Motor OM 651)
  • GLE 250d 2,1l Diesel (Motor OM 651)
  • ML/GLE/GL/GLS 3,0l Diesel (Motor OM 642)
  • V-Klasse 2,1l Diesel (Motor OM 651)
  • GLC 2,1l Diesel (Motor OM 651)
  • GLK 2,1l Diesel (Motor OM 651)


  • Sprinter 2,1-Liter-Diesel (Motor OM 651)
  • G-Klasse 3,0-Liter-Diesel (Motor OM 642)
  • S-Klasse 3,0-Liter-Diesel (Motor OM 642)
  • S-Klasse Hybrid 2,1-Liter-Diesel (Motor OM 651)
  • E-Klasse 3,0-Liter-Diesel (Motor OM 642)
  • CLS 3,0-Liter-Diesel (Motor OM 642)
  • C-Klasse Plugin-Hybrid 2,1-Liter-Diesel (Motor OM 651)
  • SLK 2,1 Liter – Diesel (Motor OM 651)


Mercedes-Kunden können die Rückabwicklung des Fahrzeugkaufs oder Schadensersatz verlangen


Betroffene Kunden haben einen Anspruch auf Rückabwicklung des Fahrzeugkaufes gegen die Daimler AG wegen sittenwidriger vorsätzlicher Schädigung (vgl. hierzu u.a. LG Stuttgart, Urteil vom 17.1.2019, Az. 23 O 180/18). Zusätzlich können Ansprüche gegen den Verkäufer (die Daimler AG selbst oder z.B. das Autohaus) wegen des Mangels der unzulässigen Abschalteinrichtung am Fahrzeug bestehen. Dies kann die Rückabwicklung des Kaufs oder eine Teilerstattung des Kaufpreises sein.

Senden Sie uns Ihre Unterlagen zum Fahrzeugkauf zu (per E-Mail an info@ares-recht.de, per Fax an 069 77 03 94 690 oder per Post an ARES Rechtsanwälte, Trakehner Str. 7-9 A, 60487 Frankfurt am Main).

Wir prüfen Ihren Fall und geben Ihnen kurzfristig eine Einschätzung Ihrer rechtlichen Möglichkeiten. Hierfür entstehen Ihnen keine Kosten. Für Fragen hierzu nehmen Sie unverbindlich zu uns telefonisch Kontakt auf.


 

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FAQ — Fragen und Antworten

Schadensersatz gegen die Daimler AG

Ein Schadenersatzanspruch besteht gegen die Daimler AG als Hersteller. Einen solchen Anspruch nach § 826 BGB haben viele Gerichte bereits im VW-Abgasskandal bejaht (vgl. u. a. OLG Köln, Beschluss v. 03.01.2019, Aktz. 18 U 70/18). Gegen die Daimler AG ist von Ansprüchen gegen den Hersteller für Erwerbe spätestens ab Mitte März 2016 auszugehen. Ansprüche im Fall früherer Erwerbe (vor März 2016) sind ebenso zu begründen, da die Daimler AG nach Presseberichten bereits seit 2008 bzw. 2010 die Strategie verfolgt hat, die Einspritzung von Harnstoff zu Lasten des Stickoxidausstoßes zu reduzieren.

Ansprüche gegen Verkäufer (Autohäuser usw.)

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